Ist Starfield „boring“?

Ja und nein. Es kommt wie immer auf die Position des Betrachters an. Wer nur nach Schema „F“ spielt hat das Hauptspiel natürlich ruck zuck durch und schnell langweilig :( . Der kann sich natürlich auch keine Aufträge oder Missionen fangen. Fangen? Ja, das Spiel ist nicht auf Kurzweil angelegt, sondern hat nicht nur geplante Nebenmission, sondern auch Missionen von den „Mission Boards“ der Organisationen Constellation, Free Star, UcSysDef, Ryujin, Gebiets Mission Board, Crimson Fleet und es ergeben sich auch Aufgaben aus zufällig aufgeschnappten Gesprächen oder Personen die man anlabert.


Hierzu kommen der Außenpostenbau so wie das Craften und Farmen, beliefern der Schiffswerften mit Rohstoffen. Auch der Schiffsbau kann einen schon eine Weile beschäftigen. Wer Spaß und Credits hat, kann Wohnungen kaufen und einrichten. Hierzu kommen zufällige Rettungseinsätze für die UcSysDef, Einsätze der Insektenvernichtung und Elemenierungen aus der Sektion sieben im MAST. Auch zufällige Schießereien mit Piraten an Schiffswracks, Energiestationen und plötzlich gelandeten Schiffen (zum Pipi machen?), manchmal betteln auch die Sternblüter um Schläge. Wem das noch nicht genug ist, kann dies alles aufpimpen mit Mods. Sicher es gibt viel Potential nach oben und die Dinge können besser in einander greifen. Aber hej wir verlieren die Hoffnung auf Updates und DLC´s nicht.


Wie am Anfang erwähnt wer sich darauf einlässt, der hat viele Stunden Spaß (bereits 800). Ich wage zu bezweifeln, das man überhaupt alle Geheimnisse lüften kann ohne das Spiel mehrmals ganz von vorne zu beginnen. Ich stehe jetzt an der Grenze zu NG+ Durchgang 2.

Diesen werde ich mal auf der „dunklen Seite“ als Pirat verbringen. Ist ja nur ein Leben von vielen ☺


Supra et ultra

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